Presse

WEINPROBE

General-Anzeiger - 12.10.2013

Es ist sozusagen Zonenrandgebiet für den Weinbau. So nördlich, so kühl, so unwirtlich. Die Trauben in den Weinbergen entlang des Mittelrheins brauchen lange, um auszureifen. Das gibt ihnen Zeit, feinsinnige Aromen zu entwickeln. Doch ganz ohne Unterstützung wäre das kaum möglich. Es braucht die Steilheit der Lagen und die Nähe des Rheins, um die Kraft der Sonne am besten auszunützen, die der Fluss reflektiert, deren Wärme er tagsüber speichert und nachts abgibt. Die Gunst der Natur gibt es jedoch nicht umsonst. Das Gefälle verlangt viel Handarbeit, der Aufwand ist ungleich größer als in flachen Lagen. Es gehört Leidenschaft und unbeirrbares Qualitätsdenken dazu. Sebastian Schneider bringt das mit, um seinem Grauburgunder die reife Frucht von Melone und gelbem Apfel zu entlocken und aus ihm ein Trinkvergnügen zu bereiten.

Caro Maurer

2012 Grauburgunder S Münchberg
Weingut Sebastian Schneider, Mittelrhein
Preis: 7,80 Euro

Bei Weingut Sebastian Schneider
Markenweg 8
53557 Bad Hönningen
Tel. (02635) 3116

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Weingut Sebastian Schneider

www.mittelrhein-weinfuehrer.de - 2013

Das Weingut Sebastian Schneider ist ein Newcomer am Mittelrhein, dessen erster Jahrgang der 2006er war. Die Eltern des Jungwinzers mussten das Stadtweingut Bad Hönningen aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Sebastian Schneider, Jahrgang 1982, ist Weinbautechniker, lernte bei Hermann Dönnhoff an der Nahe und war bei den Weingütern Markus Molitor (Wehlen), Keth (Offstein) und Emrich-Montigny (Bad Kreuznach) beschäftigt. Heute arbeitet er als Betriebsleiter in der Winzergenossenschaft Meddersheim an der Nahe. Im Jahre 2006 hat Sebastian Schneider auf einem Hektar elterlicher Rebflächen mit der Erzeugung eigener Weine begonnen. Anschließend wurde die Rebfläche ausgeweitet und umfasst inzwischen ein Panoptikum von Flächen in Oberheimbach (Klosterberg, Römerberg), Niederheimbach (Froher Weingarten), Boppard (Hamm Weingrube) und Bad Hönningen (Münchberg). Die Oberheimbacher / Niederheimbacher Flächen werden nach Schneiders Vorgaben bewirtschaftet. Es ist eine Besonderheit des Weingutes Sebastian Schneider, dass die bewirtschafteten Weinberge von Niederheimbach bis Bad Hönningen reichen - einmalig am Mittelrhein. Das Rebsortenspektrum umfasst neben Riesling noch Grau- und Spätburgunder sowie Müller Thurgau. Sebastian Schneider vergärt die vorgeklärten Moste in Edelstahltanks, überwiegend mit den natürlichen Weinbergshefen. Stilistisch sieht er sich von Markus Molitor geprägt. Der Weinausbau erfolgte anfangs in der heimischen Garage, inzwischen wurde ein ehemaliger Bauernhof umfunktioniert. Gemeinsam mit Felix Pieper, Christina Wagner und den Philipps-Brüdern hat Sebastian Schneider die Jungwinzerinitiative "Gipfelstürmer" gegründet, die frischen Wind in die Mittelrhein-Weinszene bringt.

Die probierten 2006er Weine zeichneten sich allesamt durch eine sehr intensive, überreif-fruchtige Aromatik aus. Am Gaumen waren sie weich und kraftvoll, das Finish war intensiv, aber harmonisch. Der Jahrgang 2007 präsentierte sich mit ausgeprägter Mineralität. Im Vordergrund standen strengwürzige, laktische und mineralische Aromen, die teilweise ungewöhnlichen Fruchtaromen traten in den Hintergrund. Es war eine Kollektion von durchweg hoher Qualität, die eine klare Steigerung erkennen ließ. Mit dem Jahrgang 2010 gelang Sebastian Schneider eine weitere Qualitätssteigerung. Die Weine waren kraftvoll, lebendig und ließen ein gekonntes Säuremanagement erkennen.

Die aus 2011-2012 probierte Kollektion demonstriert, dass Sebastian Schneider weiterhin beharrlich und erfolgreich an der Steigerung der Qualität sowie der Herausarbeitung seines persönlichen Weinstils arbeitet. Die Weine sind rebsortentypisch, prägnant, straight und charaktervoll - und das auf durchgehend hohem Niveau. Mit ihrer ausgeprägten Mineralität und ihrer Aromatizität von Zitrusfrüchten, süßen Blüten, Schiefer und Kräutern sind Schneiders Weine beachtenswerte Fundstücke vom Mittelrhein zwischen Oberheimbach und Bad Hönningen.

Inhaber: Sebastian Schneider
Markenweg 8
53557 Bad Hönningen
Tel.: 02635 - 3116
E-Mail: sebastian@schneider-mittelrhein.de
Internet: http://www.schneider-das-weingut.de
Rebfläche: 2,5 Hektar
Produktion: 25.000 Flaschen/Jahr

http://www.mittelrhein-weinfuehrer.de/schneider.html

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Duell: Schneider vs. Schneider

www.captaincork.com - 21.07.2013

Alle von Bord. Doch Maat Golenia hat einen Schlüssel und trinkt in der leeren Kombüse zwei Weine zum Vergleich. Ein Duell mit zwei Siegern. Und zwei Weinempfehlungen.
Es ist ein Wettkampf der Ungleichen: Schneider gegen Schneider. Populär gegen unbekannt. Großbetrieb gegen Winzlingswinzer. Dynamische Pfalz gegen verkrustet geltenden Mittelrhein. Eine Flasche Wein gegen eine Flasche Wein.

Um Fairness walten zu lassen, gelten folgende Bedingungen: Gleiche Preisklasse, gleiche Gewichtsklasse, gleiche Rebsorte, selbes Jahr und einheitlicher Name. Ring frei!

Winzer Nr. 1: Über Markus Schneider, den Pfälzer aus Ellerstadt, muss man nicht mehr viel schreiben. Er ist Legende. Er ist ein Phänomen. Schneider hat es innerhalb von nur einer Dekade geschafft, ein kleines, elterliches und unbedeutendes Weingut zu einer modernen Marke umzukrempeln. Seine Weine sind im deutschen Einzelhandel ein Selbstläufer. Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen.

Graziöse Popkultur.

Schneiders Weine sind graziöse Popkultur. Sie gleichen im Keller konstruierten Tropfen, weil sie sich bis auf wenige Ausnahmen nur wenig um komplizierte Lagennamen scheren. Dieses Prinzip kommuniziert Schneider mit minimalen und schnell einprägsamen Etiketten, die jeder versteht. Sie sind sein Markenzeichen. Ein Garant für geschmackliche Stabilität, aber auch für Vorhersagbarkeit.

Winzer Nr.2: Der junge Sebastian Schneider aus Bad Hönningen. Sein Weingut liegt im Mittelrheintal, einer Region, die zwar nicht grundsätzlich mit schlechter Qualität zu kämpfen hat, aber mit einer allgemeinen Niedrigpreispolitik, die es den Winzern nicht gerade leicht macht zu überleben. Die Preise dort sind vielfach kaputt. Mitunter werden Spätlesen unter fünf Euro an Kaffeefahrtstouristen verscherbelt, die nur stundenweise einfallen. Mitbringselwein, natürlich möglichst billig. Ein Teufelskreis.

Nicht im Epizentrum des Massentourismus.

Glücklicherweise liegt Sebastian Schneider mit seinem Weingut weit weg von diesem Epizentrum für Tagestouristen, er keltert am nördlichen Ende des Mittelrheintals. Die landschaftliche Optik ist hier nicht mehr ganz so brachial, die Touristen fahren daran vorbei. Als Winzer hat man hier seine Ruhe.

Sebastian Schneiders berufliche Laufbahn lässt aufhorchen. Er arbeitete bei Markus Molitor und Herrmann Dönnhoff. Einiges an Know-How dieser beiden Elitewinzer sollte auch bei Sebastian Schneider hängengeblieben sein. Seit 2006 betreibt er das 1,2 Hektar große Weingut im Nebenerwerb, die mit nochmals 1,2 Hektar Zukauf ergänzt werden. Macht also niedliche 2,4 Hektar. Groß genug, um gerade so überleben zu können.

Der Wettkampf beginnt.

1.) Das Auge: Beide Flaschen stehen auf dem Kombüsentisch. Markus Schneider hat vorgemacht, wie reduziert man Etiketten gestalten kann. Aber irgendwie hat der Zahn der Zeit an dem damals so fortschrittlichen Design genagt. Klar, es ist eine Trademark, aber ohne den Markus-Schneider-Bonus wäre dieses Etikett im Jahre 2013 nur eines unter vielen.

Sebastian Schneiders Etiketten geben sich ebenfalls minimalistisch. Nur anders. Dunkles grün auf silbergrau mit klarer serifenloser Schrift. Kein Hingucker, sondern ein modernes Etikett ohne schrägen Style oder Extravaganzen. Die entfernte Verwandtschaft zu den Etiketten von Markus Schneider lässt sich nicht leugnen. Punkt für beide = 1:1.

2.) Die Nase: Markus Schneiders Riesling zeigt das, was man von einem Riesling aus der Pfalz allgemein erwartet. Saft gepaart mit Kraft. Ich rieche Ananas und reife Pfirsiche, dazu noch reife Äpfel. Sauber vinifiziert, keine Spielereien, keine Überraschungen. Der Wein bleibt immer anständig, fällt aber nach einigen Tagen in der geöffneten Flasche spürbar ab und wird stumpf. Aber das ist kein Kriterium, denn er sollte längst getrunken sein.

Anders der Riesling von Sebastian Schneider, der zunächst nicht an die Pfalz erinnert. Ihm sollte man Zeit gönnen. Zunächst gibt er sich fruchtbetont, fast etwas künstlich. Er riecht nach junger Birne und weißen Gummibärchen. Doch durch Luftzufuhr verfliegt dieser Eindruck. Jetzt folgt Feinwürzigkeit, die so genannte Schiefernoten, begleitet von spielerischer Eleganz. Auch am fünften Tag in der Flasche brach dieser Wein nicht in sich zusammen und blieb stabil. Obwohl er auch längst getrunken sein sollte. Trotzdem Punkt für Sebastian Schneider = 1:2.

3.) Der Mund: Im Mund zeigt der Markus-Schneider-Riesling den Saft, den man vorher riechen konnte. Ein gut und sauber gemachter QbA-Riesling.

Trotzdem fehlen ein wenig die Ecken und Kanten, das bisschen Dreck, die Distortion. Damit meine ich das Unvorhersehbare, was andere Winzer in dieser Preisklasse durchaus bieten können. All das will ein Markus Schneider-Riesling in dieser Preisklasse nicht sein. Und das ist gut so.

Der Riesling von Sebastian Schneider gibt sich im Mund feiner und verspielter. Zitrusnoten und etwas Kiesel. Vereint mit einem kühlen Säurespiel gibt der Wein einen sympathischen Leisetreter ab. Und ist deswegen so liebenswert. 1:3 für Sebastian Schneider.

4.) Der Einsatz: Der Riesling von Markus Schneider ist ein universeller Trinkspaß. Der passt einfach immer. Essen, Terrassensaufen, im Winter, zum Picknick im Park, als Wärmflascheninhalt, als Saunaaufguss. Er schmeckt halt gut, geht runter wie Butter. Geübte wie ungeübte Gaumen werden nichts an ihm auszusetzen haben.

Eingeschränkter erweist sich der Riesling von Sebastian Schneider. Wie oben bereits erwähnt, hat er so seine Startschwierigkeiten, ist fein, grazil, wirkt wie von einem Nerd gemacht. Der ungeübte Gaumen wird seine versteckten Schönheiten womöglich leichter übersehen. 2:3 für Markus Schneider.

5.) Die Verfügbarkeit: Mehrere schwere Kinnhaken von Markus Schneider - da taumelt Sebastian Schneider benommen! Ja, Markus Schneiders Weine sind verdammt gut vertreten im deutschen Weinfachhandel. Aus gutem Grund, denn sie werden nachgefragt wie frisch geschnitten Brot. Kennt man, trinkt man, will man. Wer als deutscher Händler gnadenlos Nachfrage bedienen will, kommt um Markus Schneiders Weine nicht herum.

Dagegen kann Sebastian Schneider nicht ankämpfen. Will er auch nicht. Im Weinladen nebenan wird man ihn mit Sicherheit nicht finden. Dafür hat er seine hübsch aufgeräumte Webseite, über die man seine Weine problemlos bestellen kann. Das sollte reichen. Dennoch Punkt für Markus Schneider 3:3.

Das Fazit: Das Mittelgewicht aus der Pfalz oder das Fliegengewicht vom Mittelrhein? Beides sind sehr unterschiedliche Weine, die stilistisch nicht viel gemein haben. Der Leckertrinker wird sicher den saftigen Riesling von Markus Schneider bevorzugen. Erfahrene Gaumen werden die Verspieltheit von Sebastian Schneider zu schätzen wissen.

Riesling QbA trocken 2011 von Markus Schneider,
Pfalz, für 8,40 Euro bei La Cantina

Riesling S Münchberg trocken QbA 2011 von Sebastian Schneider,
Mittelrhein, für 7,50 Euro ab Weingut

http://www.captaincork.com/Weine/schneider-vs-scheider-ein-duell-zwei-si...

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Wein des Monats März 2013

www.stuartpigott.de - 01.03.2013

Eine sensationelle Preis-Leistung!
Der Mittelrhein ist ein kleines und immer noch unbekanntes Weinbaugebiet, obwohl es auch der romantische Teil des Rheintals ist, der seit Anfang des 19. Jahrhunderts Dichter und Maler inspiriert (und noch dazu ein UNESCO Welterbe dazu!). Noch wichtiger für Weinfreunde ist die Tatsache, dass genau wie an der Mosel hier Steillagen mit Schieferböden in einem engen und geschwungenen Tal vorherrschen; optimale Voraussetzungen für die Erzeugung von schlanken, rassigen und aromatischen Riesling-Weinen. Der Mangel an Reputation führt zu zahlreichen Weinen mit sehr guter Preis-Leistung, aber mein aktueller Wein des Monats kostet nur €6,50 ab Hof und stellt damit eine geradezu sensationelle Preis-Leistung dar! Er duftet nach reifen Pfirsichen und Mandarinen, hat eine feine Würze, ist geschmeidig und endet mit einer beachtlichen mineralischen Frische. Er schmeckt tatsächlich nach dem doppelten oder mehrfachen Preis! Es steht nicht auf dem Etikett, aber der Wein stammt aus Oberheimbach bei Bacharach. In Bacharach sitzen die zwei etablierten Spitzenweingüter des Mittelrhein, Toni Jost und Ratzenberger, deren Weine inzwischen etwas teurer sind. Sebastian Schneider fing 2006 an, sein Weingut als Start-Up aufzubauen, inzwischen bewirtschaftet er 2,3 Hektar. Daher sind die Mengen klein und manche Weine schnell ausverkauft, aus welchem Grund ich ausnahmsweise eine eindeutige Empfehlung gebe: KAUFEN!
2011 Riesling trocken Alte Reben € 6,50 von Sebastian Schneider

http://www.stuartpigott.de/?p=2955

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Das BRIGITTE-Probierpaket

Brigitte - Heft 04 - 30.01.2013

Top-Sommelière Natalie Lumpp empfiehlt zu unseren Asia-Rezepten einen tollen Riesling vom Mittelrhein
Riesling zur asiatischen Küche ist einfach unschlagbar! Vor allem die deutschen Weine, sie sind leicht im Alkohol und dabei fein und fruchtig ausgebaut. Ich empfehle Ihnen heute den 2011er „Steillagen Riesling trocken" vom Weingut Sebastian Schneider aus Bad Hönningen. Anfangs wirkt er weniger fruchtig als vielmehr noch von der Hefe geprägt und würzig. Je mehr Sauerstoff er bekommt, desto mehr entwickelt er dann Aromen wie rote Johannisbeeren und Preiselbeeren und beeindruckt mit seiner Mineralität. Er schmeckt auch in zwei und drei Jahren noch richtig gut!

Steillagen für Gipfelstürmer
Hätten Sie gewusst, dass ab 30 Prozent Hangneigung von einer Steillage gesprochen wird? Eine echte Herausforderung für Sebastian Schneider! Der 30-Jährige hat sich 2006 sein eigenes Weingut in Bad Hönningen geschaffen. Überschaubare 2,5 Hektar baut er bisher selber aus, dazu ist er engagierter Kellermeister in einer Winzergenossenschaft. Schneider ist nicht nur bodenständig und geht sicher seinen Weg, er verkörpert auch die neue Generation von Winzern. Er und zwei weitere Kollegen haben sich in der kleinen Weinregion Mittelrhein zu den „Gipfelstürmern" zusammengeschlossen.

Zum Bestellen:
3 Flaschen 2011er „Steillagen Riesling trocken" kosten 21,50 Euro inkl. Versand,
6 Flaschen 39 Euro:
Weingut Schneider, Telefon 026 35/31 16 oder s.schneider@schneider-das-weingut.de

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Weingut Sebastian Schneider

Gault & Millau WeinGuide Deutschland - 2013

Im elterlichen Betrieb begann für Sebastian Schneider die Leidenschaft zum Wein, welche sich eindrucksvoll im Jahrgang 2011 widerspiegelt. Das kleine Weingut aus Bad Hönningen mit seinen weit verstreuten Lagen von Oberheimbach bis Boppard bekommt bald ein neues Gutsgebäude. Endlich genügend Platz für die ca. 25.000 Flaschen Jahresproduktion und repräsentativ für die Kunden und Weinfreunde. Die Kollektion überzeugt durchgängig. Die Weine sind exakt und stilsicher ausgebaut – vom fruchtigen Blanc de Noir über die sortentypischen Burgunder bis hin zum Riesling Münchberg S, der uns besonders gefallen hat. Solche Weine vermitteln Trinkspaß und Freude.

Anzahl der verkosteten Weine: 10
Bewertungen: 81–85 Punkte

2011 Weißburgunder trocken: 81 Punkte
6,20 € | 13%
2011 Riesling trocken: 81 Punkte
7,– €/1,0 l | 12%
2011 Grauer Burgunder trocken: 82 Punkte
6,20 € | 12,5%
2011 Steillagenriesling trocken: 83 Punkte
5,50 € | 12%
2011 Spätburgunder trocken Blanc de Noir: 83 Punkte
6,20 € | 12,5%
2011 Riesling S vom Münchberg: 83 Punkte
7,50 € | 13%
2011 Grauburgunder S vom Münchberg trocken: 84 Punkte
7,50 € | 13%
2011 Riesling Alte Reben: 85 Punkte
6,50 € | 12,5%
2011 Riesling feinherb: 82 Punkte
7,– €/1,0 l | 12%
2011 Riesling S vom Münchberg feinherb: 84 Punkte
7,50 € | 12%

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Das kritische PROST

Bild am Sonntag - 02.12.2012

Hier bespricht Martin S. Lumbeck jeden Sonntag zwei aktuelle Weine und einen Ewigen
TOP: Feinherbe und restsüße Rieslinge sind zum Weihnachtsfest der Hit! Diese Weine harmonieren sehr gut mit Gänse- und Entenbrust und vielen Käsesorten. Das gilt auch für den 2011 Riesling S Münchberg vom Mittelrhein-Weingut Sebastian Schneider. Der Wein zeigt eine schöne Mineralität, die vom Verwitterungsschiefer herrührt. Die Restsüße ist verhalten. Der Wein hat Aromen von Feuerstein, Pfirsich und Ananas. Der Mittelrhein ist zu einem echten Konkurrenten bei preiswerten, hochklassigen Weinen für Rheinhessen geworden. Bei mir gibt es dazu Huhn mit süß-sauren Gemüsen und Reis.
2011 Riesling S Münchberg, 7,50 Euro pro Flasche.

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2011er Steillagen Riesling

SWR1 - 03.08.2012

Erdige Nase, gelbe Früchte, ein leichter Wachston
Weingut Sebastian Schneider, Bad-Hönningen

Da kämpft einer um seinen Berufstraum: die Eltern von Sebastian Schneider mussten ihren Weinbaubetrieb aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Aber der heute 30 Jährige wollte trotzdem nur eines: Winzer sein. Nach einer Ausbildung in Top-Betrieben hat er bei Emrich-Montigny an der Nahe angeheuert und nebenbei etwas Eigenes aufgebaut.
Ein Patchwork-Weingut entlang des Mittelrheines. Da wächst z.B. der 2011er Steillagen Riesling trocken, den gibt‘s für € 5,50 im Weingut Sebastian Schneider in Bad-Hönningen. Das ist im letzten Zipfel von Rheinland-Pfalz. Die Trauben stammen allerdings aus Oberheimbach – ganz am Anfang des Mittelrheintals.
Schraubverschluss ab – und riechen: erdige Nase, gelbe Früchte, ein leichter Wachston. Riesling – deutlich.
Sehr knackig und frisch auf der Zunge mit einem mineralischen Ton. Für 2011 hat der wirklich eine gute Säure bei moderatem Alkohol (12%). Er ist eher würzig als fruchtig. Aber mit einem eigenständigen Mittel-Rhein-Stil. Zwischen dem zartfruchtigen Mosel und den opulenteren Rheinhessen und Pfälzern.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 2011er Steillagen Riesling trocken, Weingut Sebastian Schneider, Bad-Hönningen. € 5,50.

Werner Eckert

www.swr.de/swr1/rp/tipps/essen/weinmann/-/id=446820/nid=446820/did=10128...

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WEINPOBE

General-Anzeiger - 30.06.2012

Vor zehn Jahren wurde das Obere Mittelrheintal zum Unesco-Welterbe erklärt – doch nicht nur Loreley-Felsen und Burgen sind dort eine Attraktion, auch die sturzsteilen Weinberge entlang des Rheins sind schützenswertes Kulturgut, denn immer weniger Winzer wollen die mühevolle Handarbeit auf sich nehmen, sie zu bearbeiten. Dabei entstehen dort wunderbar schlanke mineralische Weine wie der vom jungen Winzer Sebastian Schneider. Die Trauben für seinen Steillagen-Riesling holt er sich aus Oberheimbach, südlich von Bacharach gelegen. Er macht daraus einen erfrischenden, kristallklaren Weißen mit zarter Aprikosenfrucht, einem Hauch Zitronengras und feinsinnig ausbalanciertem Süße-Säure-Spiel. Kein Leichtgewicht, aber von animierender Leichtigkeit und mit Nachdruck bis zum Schluss.

Caro Maurer

2011 Steillagen-Riesling
Sebastian Schneider, Mittelrhein
Preis: 5,50 Euro
Weingut Sebastian Schneider, Markenweg 8, 53557 Bad Hönnigen, Tel. (02635) 31 16 www.schneider-das-weingut.de

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Weingut Sebastian Schneider

Gault & Millau WeinGuide Deutschland - 2012

Sebastian Schneider ist ein wahrer Gipfelstürmer! Nachdem wir im letzten Jahr von seinen Weinen positiv überrascht wurden, sind wir dieses Jahr der Überzeugung, dass Philosophie, handwerkliches Können und Marketing eine Traube wert sind. Die Idee, Weinberge zwischen dem Mäuseturm und dem Siebengebirge zu bewirtschaften sowie terroirgeprägte Weine zu erzeugen, wird hiermit belohnt. Die respektable Kollektion und der saftige Riesling S vom Münchberg gefallen uns außerordentlich gut. Der Duft von Wiesenkräutern und mineralische Noten versprechen dem Gaumen ein besonderes fülliges und lang anhaltendes Vergnügen.

Anzahl der verkosteten Weine: 6
Bewertungen: 80–84 Punkte

Weißwein
2010 Weißburgunder trocken: 81 Punkte
6,20 € | 13%
2010 Steillagenriesling trocken: 81 Punkte
5,50 € | 12%
2010 Grauburgunder trocken: 82 Punkte
6,00 € | 13%
2010 Hönninger Schlossberg Riesling vom Münchberg trocken: 84 Punkte
7,00 € | 12,5%
2010 Oberheimbacher Klosterberg Riesling: 83 Punkte
7,00 € | 7,5%

Rotwein
2010 Weiß- & Spätburgunder Melange trocken Rotling: 80 Punkte
6,80 € | 13%

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